Die Ausstellung versucht das Verständnis füreinander zu befördern.
  • Sie informiert über muslimisches Leben.
  • Sie zeigt, dass Muslime zur Gesellschaft gehören, Leistungen für sie erbringen und in ihrer Vielfalt bereichern.
  • Sie will Anstöße geben zu Dialog und Miteinander.
  • Sie verschweigt aber auch nicht Probleme und Konflikte.

Ihre konkrete Lebenssituation nimmt die Ausstellung als Ausgangspunkt. Die religiösen, sozialen und historischen Hintergründe, die prägend für Muslime und ihre Lebenssituation sind, werden erörtert. Im Vordergrund stehen die Menschen und ihr soziales Umfeld.

Die Ausstellung zitiert kein langweiliges "Bücherwissen" zitieren, sondern sie ist wirklichkeitsnah und aktivierend gestaltet, so dass sie für ein jüngeres wie älteres Publikum gleichermaßen attraktiv und interessant ist.

Sie präsentiert mit Hilfe großformatiger Schwarzweiß-Porträts die Vielfalt muslimischen Lebens, gibt in Text und Abbildung Informationen über muslimisches Leben.

Sie bietet vertiefte Informationen über Hörstationen, persönliche Texte von Muslimen oder schriftlichen Quellen. Die Objekte der Ausstellung entstammen nicht der "Hochkultur", präsentieren vielmehr durch ihren Alltagsbezug die breite Palette muslimischer Lebenspraxis. Texte, Fotos, Inhalte und Objekte wurden in Zusammenarbeit Muslimen zusammengestellt und produziert.

Die Ausstellung ist ansprechend, abwechslungsreich gestaltet und strahlt die dem Thema angemessen Hochwertigkeit aus. Die Bezüge zur Lebenswelt der Ausstellung und die offene Gestaltung, die zum "näher kommen" auffordert, hält die Hemmschwelle niedrig.

Fertige Antworten kann und will die Ausstellung nicht liefern, sehr wohl aber Denkanstöße, sich aufgrund der angebotenen Informationen selbst mit dem Thema zu beschäftigen oder sogar im interkulturellen Dialog aktiv zu werden.



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